Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder stellt Ergebnisse gemeinsamer Arbeit vor

5 Forderungen an die Politik, um die Probleme in der Immobilienwirtschaft anzugehen
Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder stellt Ergebnisse gemeinsamer Arbeit vor
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Laut dem Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO, steht die österreichische Immobilienwirtschaft vor großen Herausforderungen. Aufgrund wirtschaftlicher, aber auch rechtlicher Veränderungen in den letzten zwei Jahren, kämpfen Immobilienentwickler:innen, Hausverwaltungen und Immobilienmakler:innen mit großen Schwierigkeiten, die teilweise existenzgefährdend sind. Branchensprecher Gerald Gollenz betont, dass insbesondere Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe betroffen sind, die einen Großteil des Wohnungsneubaus stemmen. Beim jüngsten Bundestag in Loipersdorf wurden auf Basis einer Mitgliederbefragung Lösungsansätze erarbeitet, die sich auf gesetzliche Rahmenbedingungen konzentrieren, um die Arbeit der Branche zu erleichtern.

Die fünf zentralen Forderungen der Branche sind:

Anerkennung als gleichberechtigter Partner im Wohnbau: Die Immobilienwirtschaft fordert, in alle Diskussionen rund um den Wohnbau einbezogen zu werden. Ihre Mitglieder:innen sind die Hauptakteure am Markt und kennen die Bedürfnisse und Herausforderungen am besten.

Sicherstellung von leistbarem Wohnbau durch geeignete gesetzliche Rahmenbedingungen: Die Branche verlangt gesetzliche Änderungen, die die Kosten des Wohnens senken. Dies könnte durch die Anpassung von Normen, wie Brandschutzbestimmungen oder Stellplatzverpflichtungen, erreicht werden.

Förderung von Sanierungen durch einfachere Regeln: Es wird gefordert, gesetzliche Hürden zu senken, um Sanierungen wirtschaftlich machbar zu machen. Dies ist notwendig, um den Anforderungen der Bevölkerung und der Umwelt gerecht zu werden.

Entgelt- und Leistungsfairness für Makler:innen zur Anerkennung ihrer Arbeit: Makler:innen leisten viel Arbeit ohne sichere Honorierung und sollen daher fair bezahlt werden. Die Rücknahme des Bestellerprinzips bei Mietverträgen ist eine konkrete Forderung in diesem Zusammenhang.

Rechtssicherheit für Hausverwaltungen durch klare und einheitliche Regelungen: Es wird gefordert, die Rechtsvorschriften zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Dies soll den Hausverwaltungen ermöglichen, effizient und rechtssicher zu arbeiten.

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