Offene Immobilienfonds, einst als sichere Anlageform gepriesen, stehen nach jüngsten Verlusten in einem schlechten Licht. Besonders der dramatische Wertverfall von 17 % beim milliardenschweren Uni Immo Wohnen ZBI Fonds hat Vertrauen zahlreicher Anleger:innen eingebüßt. Dieser Rückschlag, der seit der Finanzkrise beispiellos ist, stellt die dringende Frage, wie sicher Immobilienfonds derzeit wirklich sind.
Der Immobilienmarkt selbst konfrontiert Fondsinvestor:innen mit großen Herausforderungen: Der Onlinehandel verdrängt zunehmend den stationären Einzelhandel, während das Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen drastisch senkt – was die Preise unter Druck setzt. Zudem machten steigende Zinsen Baukredite erheblich teurer, und selbst Wohnimmobilien, die bislang als relativ stabil galten, sind von dieser Entwicklung betroffen.
Anleger:innen stehen nun vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie ihre Anteile verkaufen oder darauf hoffen, dass sich der Markt erholt? Besonders für diejenigen, die kurzfristig auf ihr investiertes Kapital angewiesen sind, könnte ein Ausstieg sinnvoll sein. Allerdings ist dies aufgrund der neuen Regelungen des österreichischen Immobilien-Investmentfondsgesetzes (ImmoInvFG) nicht ohne Hürden möglich.
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