Inflation lässt Mieten und Immobilienpreise steigen

Die Mietpreise sind im zweiten Quartal 2024 um 5,4 % gestiegen und befinden sich weiterhin auf einem anhaltenden Wachstumskurs.
Inflation lässt Mieten und Immobilienpreise steigen
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Die Entwicklungen am Immobilienmarkt sind aktuell für viele Immobiliensuchende eine Herausforderung, Eigentum ist für wenige leistbar und Mieten steigen immer weiter. Tobias Thomas, Chef von Statistik Austria, erklärt: „Ein Grund für den weiterhin deutlichen Anstieg im Jahresvergleich sind inflationsbedingte Mieterhöhungen, die auf Wertsicherungsklauseln in Mietverträgen zurückzuführen sind.“ So ist die Nettomiete, also die Miete ohne Betriebskosten, im zweiten Quartal um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Inflation wirkt sich nicht nur auf Mieten aus, sondern erschwert auch den Immobilienkauf. Hohe Kreditzinsen, steigende Immobilienpreise und oft fehlendes Eigenkapital sind für viele junge Menschen große Hindernisse auf dem Weg zum Eigenheim. Die Daten zeigen, dass 75 Prozent der Befragten die hohen Immobilienpreise als größtes Hindernis empfinden. Gleichzeitig sehen 53 Prozent die mangelnde Eigenkapitaldecke und die hohen Kreditraten als Hauptprobleme an. Zudem erhalten rund 15 Prozent der Kaufinteressierten keine Kreditbewilligung von den Banken.

Gerade deshalb planen laut Umfrage 28 Prozent der Befragten, weiterhin in Mietimmobilien zu leben. Diese Entscheidung wird oft damit begründet, dass Mieten mehr Flexibilität bieten – besonders dann, wenn sich die persönlichen Lebensumstände ändern. Für 12 Prozent der Befragten stellt der Erwerb von Eigentum zudem eine zu große Verantwortung dar, weshalb sie sich bewusst für das Leben zur Miete entscheiden.

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