Laut Umfrage: Höhere Strafen bei überteuerten Mietverträgen gewünscht

Wiener Mietervereinigung bekam Zustimmung für strengere Sanktionen für überteuerte Vermietungen von preislich gedeckelten (Altbau-)Wohnungen
Laut Umfrage: Höhere Strafen bei überteuerten Mietverträgen gewünscht
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Vermieter:innen, die preislich gedeckelte (Altbau-)Wohnungen zu teuer vermieten, müssen aktuell nur das zu viel erhaltene Geld zurückzahlen, ohne weitere Konsequenzen zu befürchten. Laut einer Umfrage von Reichmann Research Consulting (RRC) im Auftrag der Mietervereinigung, ist die Mehrheit der Befragten dafür, Wiederholungstäter abzustrafen. Ein Vorschlag wäre, dass uneinsichtige Vermieter:innen den dreifachen monatlichen Überschreitungsbetrag als Strafe zahlen sollten um mit diesem Geld, den gemeinnützigen Wohnbau zu unterstützen.

Eine weitere interessante Frage der Umfrage betraf die Wohnsituation der Befragten: Könnten sie am Monatsende eine gleichwertige Wohnung zum selben Preis finden, wenn sie umziehen müssten? 85 Prozent antworteten mit Nein. Dies könnte auf den sogenannten Lock-in-Effekt hinweisen, welcher besagt, dass Aufgrund hoher erwarteter Kosten für Miete und Umzug viele Mieter:innen in Wohnungen bleiben, auch wenn diese nicht mehr ihren Bedürfnissen entsprechen. 

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