Leerstandsabgabe unterschiedlich umgesetzt

In welchen Bundesländern eine Leerstandabgabe eingeführt wurde
Leerstandsabgabe unterschiedlich umgesetzt
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Leerstehende Immobilien werden in Hinblick auf den steigenden Wohnraumbedarf immer mehr zum Problem. Im April ebnete der Nationalrat mit einer Gesetzesnovelle den Weg für eine Leerstandsabgabe. Seit Juli darf nun jedes Bundesland selbst entscheiden, ob und in welcher Höhe eine Steuer für Wohnraum erhoben wird, welcher für einen längeren Zeitraum nicht als Wohnsitz genutzt wurde. Befürworter der Abgabe erhoffen sich dadurch mehr verfügbaren Wohnraum auf dem Markt, Gegner befürchten einen zu starken Eingriff in privates Eigentum.

Oberösterreich sprach sich nun klar gegen eine Leerstandsabgabe aus, da im Tourismusgesetz bereits eine ähnliche Abgaberegelung verankert sei. In Niederösterreich und dem Burgenland seien für die Zukunft auch keine weiteren Abgaben geplant. Wien und Kärnten wollen die Einführung der Gesetzesnovelle prüfen. Salzburg, Vorarlberg und die Steiermark haben eine Leerstandsabgabe eingeführt, Tirol sogar bereits seit 2023.

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