Sanierungsplan der Signa Prime abgelehnt: es bleibt beim Konkursverkauf

Die Finanzprokuratur hatte gegen den Sanierungsplan von Signa Prime Rechtsmittel eingelegt. Das Oberlandesgericht Wien gab dem nun überraschend recht.
Sanierungsplan der Signa Prime abgelehnt: es bleibt beim Konkursverkauf
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Die Finanzprokuratur, als Vertreterin der Republik Österreich, hat erfolgreich gegen den Sanierungsplan von Signa Prime, einer von Renè Benko gegründete Immobilienfirma des Signa-Konzerns, Einspruch eingelegt. Das Oberlandesgericht Wien hat den Sanierungsplan als „unerfüllbar“ beurteilt. Die Begründung liegt darin, dass die finanziellen Mittel der Signa Prime nicht ausreichen, um die vorgeschlagenen 30% der Schulden zu decken. 

Signa Prime ist nun gezwungen ihre Luxusimmobilien innerhalb von zwei Jahren zu verkaufen. Ursprünglich plante der Masseverwalter Norbert Abel, die Verkäufe über eine Treuhand abzuwickeln und damit mehr Zeit für die bestmögliche Veräußerung der Immobilienwerte zu bekommen. Das wurde nun vom Gericht abgelehnt. Abel bleibt somit Konkursverwalter.

Signa Prime hat zwei Wochen Zeit, um Revision beim Obersten Gerichtshof einzulegen.

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