„Die Nachfrage steigt, ist aber deutlich selektiver geworden. Transparenz und Professionalität werden am Immobilienmarkt immer wichtiger.“
Roland Jagersbacher, Geschäftsführer s REAL Steiermark
Am steirischen Immobilienmarkt sind die Preise 2025 relativ stabil geblieben. Gleichzeitig ist das Angebot am Sekundärmarkt gewachsen. „Wir haben derzeit wesentlich mehr gebrauchte Häuser und Wohnungen im Portfolio als vor einem Jahr“, berichtet Roland Jagersbacher, Geschäftsführer bei s REAL Steiermark. Das niedrigere Zinsniveau macht den Wunsch nach Eigentum für viele wieder erschwinglicher, die Nachfrage steigt. Die langfristig stabilen Preise geben Immobiliensuchenden wie auch -verkaufenden Sicherheit. 2026 wird das Transaktionsvolumen voraussichtlich wachsen, wobei sich eine markante Entwicklung fortsetzen dürfte: Eilig haben es viele Käufer:innen nicht. „Die meisten wollen detailliert über bautechnische Details und andere Daten informiert werden, bevor sie sich entscheiden. Seriöse, professionelle Vermarktung ist daher ein entscheidendes Asset.“
Besonders stark steigt die Nachfrage in den günstigen Preissegmenten. So sind beispielsweise in günstigen steirischen Lagen gebrauchte Einfamilienhäuser ab 200.000 Euro zu haben – und heiß begehrt. Schlüsselfaktoren sind dabei die laufenden Betriebskosten und die Energieeffizienz. Abgesehen davon ist die Kompromissbereitschaft vieler Interessent:innen groß. „Vor wenigen Jahren war die Devise: Mein Haus muss mein Traumhaus sein! Jetzt kaufen viele lieber günstig und verbessern ihr Zuhause in den folgenden Jahren sukzessive“, weiß Jagersbacher. Vergleichsweise verhalten ist dagegen die Nachfrage bei sehr hochwertigen Immobilien. Interessent:innen haben also gute Chancen, exklusive Architektenhäuser und spektakuläre Wohnungen zu attraktiven Preisen zu erwerben.
Der Grazer Wohnungsmarkt war lange stark von Anleger:innen geprägt. „Inzwischen konzentriert sich die Nachfrage fast ausschließlich auf den eigenen Bedarf, Anleger:innen sind in Graz kaum mehr aktiv“, so Roland Jagersbacher. Die Neubautätigkeit in der Landeshauptstadt stagniert zwar, das Angebot an Sekundärmarktwohnungen ist jedoch groß – zumindest für Singles und Paare. Familienwohnungen ab 80 m2 sind rar, da zuletzt hauptsächlich Kleinwohnungen für Anleger:innen errichtet worden sind. Viele Familien weichen daher in den Großraum Graz-Umgebung und das weitere Umland aus. Das sorgt für steigende Nachfrage in Regionen wie Leibnitz oder Gleisdorf.
Die professionellen Immobilienbewertungen der s REAL Expert:innen werden wesentlich häufiger in Anspruch genommen. Das liegt zum einen daran, dass sich Angebot und Nachfrage in vielen Regionen auf gebrauchte Immobilien konzentrieren. Gleichzeitig wollen die meisten Interessent:innen genau über die Substanz der Gebäude Bescheid wissen. Folglich sind Verkäufer:innen, die mit vollständigen Unterlagen und ohne Informationslücken auf den Markt gehen, im Vorteil: Sie ersparen sich Zeit und Nerven – und haben bessere Chancen, einen guten Verkaufspreis zu erzielen.
Innovative digitale Services helfen, das wachsende Bedürfnis nach umfassenden Informationen und Transparenz zu stillen. „Unser Portal my-sreal.at wird von Kaufenden wie auch Verkaufenden immer stärker genutzt“, weiß Roland Jagersbacher. Suchende schätzen unter anderem die detaillierten Marktinformationen. Was bei Verkaufenden besonders beliebt ist: „Mit my-sreal haben sie immer im Blick, was für die Vermarktung ihrer Immobilie gerade getan wird.“ Und das ist immer mehr: Professionalität und Transparenz gewinnen am zunehmend selektiven steirischen Markt an Bedeutung – dementsprechend sind die unterschiedlichen Serviceleistungen der s REAL Makler:innen immer mehr gefragt.