Das Ende der KIM-Verordnung: Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?

Mitte 2025 wird der Zugang zu Krediten wieder erleichtert, die Schaffung von Eigentum somit für viele wieder realistischer.
lena-maria.stifter@sreal.at
Das Ende der KIM-Verordnung: Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?
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Die KIM-Verordnung, die seit 2022 strenge Regeln für Wohnkredite in Österreich vorgab, wird im Juni 2025 auslaufen. Das Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) begründet diese Entscheidung damit, dass derzeit keine systemischen Risiken für die Finanzmarktstabilität bestehen. Die Verordnung hatte klare Vorgaben gemacht: Wohnbaukredite durften maximal 35 Jahre laufen, mindestens 20 % Eigenkapital waren nötig, und die Rückzahlungsrate durfte 40 % des Nettoeinkommens nicht überschreiten.

Laut FMSG hat die KIM-VO ihre Ziele erreicht: Die Zahl ausgefallener Wohnkredite wurde reduziert, und das Bankensystem ist besser kapitalisiert. Damit entfällt die Notwendigkeit für diese strengen Vorgaben.

Mit dem Auslaufen der Verordnung wird der Zugang zu Wohnkrediten flexibler, was den Wohnungsbau und den Erwerb von Eigentum erleichtern könnte. Die Oesterreichische Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht werden die Entwicklung weiterhin genau beobachten, um mögliche Risiken frühzeitig zu adressieren.

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