Immobilien weiterhin eine gute Anlagequelle?

Nach einem Boom und der Zinswende bleibt der Immobilienmarkt eine stabile Anlageoption – vor allem in gut gelegenen, energieeffizienten Neubauten.
lena-maria.stifter@sreal.at
Immobilien weiterhin eine gute Anlagequelle?
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Der österreichische Immobilienmarkt erreichte 2022 den Höhepunkt eines 17 Jahre andauernden Booms. Doch mit der Zinswende und strengeren Kreditvergaberegeln stellt sich nun die Frage, ob Immobilien weiterhin eine attraktive und sichere Anlageoption bleiben. Langfristige Studien zeigen des Quarterly Journal of Economics, dass Immobilien ähnliche Renditen wie Aktien erzielen, dabei jedoch deutlich weniger Schwankungen aufweisen. Diese Stabilität macht sie besonders für sicherheitsorientierte Anleger:innen interessant, die weniger risikobehaftete Investments suchen.

Laut einem Artikel der Presse bleibt die Zinsentwicklung dabei ein zentraler Faktor. Nach Jahren niedriger Zinsen führten die Erhöhungen 2023 zu einem leichten Rückgang der Immobilienpreise. Doch aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage und der begrenzten Neubautätigkeit erwarten Expert:innen, dass die Preise in den kommenden Jahren wieder steigen werden. Dies wird vor allem durch die Angebotsengpässe und die starke Nachfrage im Mietsegment begünstigt.

Historisch gesehen hat sich der Immobilienmarkt in Österreich auch in Krisenzeiten als sicherer Hafen bewährt. Während die Aktienmärkte oft schwankten, stiegen die Immobilienpreise in der Regel stärker. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass institutionelle Investor:innen trotz der aktuellen Unsicherheiten wieder beginnen, in den Markt zurückzukehren.

Für die Zukunft erwarten Expert:innen, dass die Preise weiterhin steigen, besonders ab 2025, wenn die Zinsen voraussichtlich sinken. Dadurch könnten die Finanzierungskosten für Immobilienkäufer:innen  wieder sinken und die Nachfrage anziehen. Besonders in gut gelegenen Lagen und bei energieeffizient sanierten Neubauten wird mit einem weiteren Preisanstieg gerechnet, während ältere, unsanierte Objekte aufgrund hoher Sanierungskosten weniger attraktiv bleiben könnten.

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