Der Immobilienmarkt 2024: Rückblick und Perspektiven der Branche
Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich zog bei seiner Jahresbilanz-Pressekonferenz eine ernüchternde Bilanz: Neubauzahlen und Transaktionen sind massiv eingebrochen, und der Immobilienmarkt in Österreich steht nahezu still. Verantwortlich dafür sind laut Gerald Gollenz, Obmann des Fachverbands, vor allem Teuerung, strenge Kreditvergaberichtlinien und gesetzliche Rahmenbedingungen. Besonders die sogenannte KIM-Verordnung habe den Zugang zu Finanzierungen erheblich erschwert. Johannes Wild, stellvertretender Obmann des Fachverbands, sieht jedoch einen Erfolg in der Abschaffung der Verordnung ab 2025, der durch intensive Interessenvertretung und den Einsatz fundierter Daten erzielt werden konnte.
Maßnahmenpakete und Engagement für die Zukunft
Trotz der Herausforderungen im Jahr 2024 sieht sich die Branche für 2025 gut gerüstet. Mit Berichten wie dem Neubaubericht und dem Immobilienpreisspiegel hat der Fachverband fundierte Grundlagen geschaffen, um seine Positionen in politischen Verhandlungen zu untermauern. Gerald Gollenz und Michael Pisecky betonten, dass die bisherigen Maßnahmen der Politik zwar erste Verbesserungen brachten, aber längst nicht ausreichen. Die Entlastung bei Kaufnebenkosten zeigt positive Signalwirkungen, während leistbarer Wohnbau weiterhin ein zentrales Anliegen bleibt. Der Fachverband bleibt auch in Zukunft eine starke Stimme für die Branche, um einen funktionierenden Immobilienmarkt zu fördern.
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