Maßnahmen gegen Spekulationshäuser

Wien setzt ein klares Signal gegen Spekulation und Vernachlässigung von Mietobjekten
lena-maria.stifter@sreal.at
Maßnahmen gegen Spekulationshäuser
©

Die Stadt Wien geht verstärkt gegen Eigentümer:innen vor, die ihre Immobilien verfallen lassen. Ein erstes Haus in Brigittenau (Salzachstraße 46) wurde nun unter Zwangsverwaltung gestellt. Die Eigentümer:in hatten trotz mehrfacher Aufforderungen keine notwendigen Sanierungen durchgeführt. Durch einen Gerichtsbeschluss übernimmt ab jetzt eine Zwangsverwalter:in die Kontrolle. Zukünftige Mieten fließen nun in dringende Erhaltungsmaßnahmen des Gebäudes.

Diese Maßnahme ist Teil einer verschärften Vorgehensweise, die Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bereits im November angekündigt hatte. Ziel ist es, Spekulant:innen, die Mieter:innen „herausekeln“ wollen, zu stoppen und sie zur Sanierung zu bewegen.

Aktuell stehen zwölf Objekte unter Beobachtung, bei vier davon laufen bereits gerichtliche Anträge auf Sanierung gemäß dem Mietrechtsgesetz (MRG). Christian Bartok von der Wiener Mieterhilfe betont, dass die verschärften Maßnahmen bereits Wirkung zeigen und die Botschaft klar sei: Spekulation auf Kosten der Mieter:innen wird nicht toleriert.

Lesen Sie den gesamten Artikel >hier< auf orf.wien.at