Die Seestadt Aspern, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Wiens, steht vor einer Reihe von Herausforderungen und Erfolgen. Der Versiegelungsgrad liegt derzeit bei 78 Prozent, was häufig als zu hoch angesehen wird – auch von den Entwickler:innen selbst. Im kürzlich vorgestellten "EVA-Plan" wurde daher ein neuer Zielwert von 75 Prozent definiert, um der Bodenversiegelung in der Seestadt entgegen zu wirken.
Auch bei den Arbeitsplätzen besteht Nachholbedarf: Ursprünglich sollten in der Seestadt ebenso viele Arbeitsplätze wie Einwohner entstehen – geplant waren 20.000. Bislang gibt es jedoch nur rund 5.000 Jobs, verteilt auf etwa 550 Unternehmen. Um diese Zahl zu erhöhen, wurden neue Ziele definiert, die eine Steigerung der Arbeitsplätze in der Seestadt anstreben.
Positiv hervorzuheben ist der hohe Anteil an leistbarem Wohnraum, der mit 81 Prozent deutlich über dem angestrebten Ziel liegt. Die Wohnzufriedenheit übertrifft sogar den Wiener Durchschnitt, und auch die Grünflächen in der Seestadt sind großzügig bemessen.
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