Weniger Neubauten – Wohnungsmarkt in Österreich bleibt angespannt

Rückgang beim Wohnbau lässt Angebot schrumpfen und Preise steigen
lena-maria.stifter@sreal.at
Weniger Neubauten – Wohnungsmarkt in Österreich bleibt angespannt
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In Österreich und vielen anderen europäischen Ländern ist der Neubau von Wohnungen seit 2022 stark rückläufig. Die Folge: Wohnraum wird knapp, und die Mieten steigen weiter. Zwar könnten sinkende Zinsen und das Auslaufen der KIM-Verordnung in Österreich für mehr Bewegung auf dem Immobilienmarkt sorgen, doch die Lage im Mietsektor bleibt angespannt.

Laut dem aktuellen „Ersten Wiener Wohnungsmarktbericht 2025“ von Buwog und EHL wurden 2023 nur noch 42.000 neue Wohnungen fertiggestellt – ein Rückgang gegenüber 45.000 im Jahr 2022. Die Prognosen sind düster: 2024 werden voraussichtlich nur noch 36.000 Wohnungen fertiggestellt, bis 2026 könnte die Zahl auf 17.000 sinken.

Die Folgen sind bereits spürbar: Die Nachfrage nach Mietwohnungen bleibt hoch, und ab Herbst wird auch das Angebot an Eigentumswohnungen knapp – mit steigenden Preisen, vor allem im unteren und mittleren Segment.

Auch europaweit herrscht Wohnungsmangel, doch in Skandinavien und Polen zeichnet sich eine Erholung ab. Die EU reagiert mit einer neuen Strategie für bezahlbaren Wohnraum und strengeren Regeln für Kurzzeitvermietungen.

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