Wurzeln schlagen: Stadt oder Land als Heimatort für Kinder.

Landkinder sind glücklicher als Kinder aus der Stadt - doch ist die Stadt wirklich ein schlechter Ort für Kinder? Expert:innen klären auf.
lena-maria.stifter@sreal.at
Wurzeln schlagen: Stadt oder Land als Heimatort für Kinder.
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Ob es für die Kinder besser ist in der Stadt oder am Land aufzuwachsen spalten sich die Meinungen. Beide Lebensumgebungen bieten Vor- und Nachteile. 

Während tendenziell früher Landkinder sportlich aktiver waren, sind heute Stadtkinder fitter, wie eine Langzeitstudie der Universität Freiburg zeigt. Dies liegt am größeren Sport- und Vereinsangebot in der Stadt. Gleichzeitig sind Stadtkinder jedoch häufiger von Atemwegserkrankungen betroffen, wie eine dänische Studie belegt. Mehr Grünflächen in der Wohnumgebung wirken sich hingegen positiv auf die psychische Gesundheit aus. 

Familien aus der Stadt schätzen die Natur und fahren oft am Wochenende aufs Land, um dort Zeit zu verbringen. Jedoch möchten viele Familien das Leben in der Stadt nicht missen. Die vielfältige Freizeitgestaltung bietet den Eltern mit Kindern mehr „Quality-Time“, während eine ländliche Umgebung den Kindern mehr Raum für Fantasie und freie Entfaltung bietet. 

Expert:innen sind sich einig, dass eine gute Kindheit sowohl in der Stadt als auch auf dem Land möglich ist. Entscheidend sind die Ressourcen der Eltern, die soziale Umwelt sowie sichere Spielplätze. Wenn die Eltern glücklich sind, sind es meist auch die Kinder.

Auf derstandard.at werfen Eltern und Psycholog:innen einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Umstände und Auswirkungen vom Leben auf dem Land gegenüber dem Leben in der Stadt.

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